Super leichtes, veganes Blaubeer-Granola
Wir lieben Frühstück! Bei uns im Büro gibt es immer einen großen Vorrat an Joghurt, Früchten, Müsli und verschiedensten Topping. Ihr kennt das aber bestimmt auch: Manchmal muss es auch mal schnell gehen und es ist nicht genug Zeit da, um sich eine aufwendige Frühstücks-Bowl zu kreieren. Wir haben deshalb ein super leckeres Rezept für eine Blaubeer-Granola für euch. So habt ihr nicht nur schon euer Frühstück für die nächsten Tage vorbereitet, sondern wisst auch ganz genau, was drin ist. Und glaubt uns: Der Duft von frisch gebackenem Granola in eurer Wohnung ist soo gut!
Wie kann ich das Rezept variieren?
In unserem Rezept benutzen wir kernige Haferflocken, Mandelscheiben, gehackte Mandel, Haselnüsse und frische Blaubeeren. Ein weiterer Vorteil von Granola ist, dass es super flexibel ist, ihr könnt es also ganz nach eurem Geschmack anpassen:
Nüsse und Kerne: Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashews, Pekannüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam – nehmt, was ihr mögt und gerade da habt. Etwa 200–300 Gramm insgesamt sind eine gute Menge. Für die Kokosnuss-Fans: Probiert gerne auch mal aus, einen kleinen Teil Kokosraspeln in die Granolamischung zu geben.
Süßungsmittel: Wir haben Apfelmus und Agavendicksaft benutzt. Alternativ könnt ihr aber auch Ahornsirup, Kokosblütenzucker, Reissirup oder Dattelsirup verwenden.
Gewürze: Zimt ist der Klassiker, aber auch Kardamom, Vanille, gemahlener Ingwer oder eine Prise Muskatnuss passen super.
Nach dem Backen: Wenn ihr es fruchtig mögt, könnt ihr nach dem Backen noch Rosinen, Cranberrys, gehackte Aprikosen oder andere Trockenfrüchte dazugeben. Und für ein Schoko-Upgrade, lasst das Granola abkühlen und gebt noch vegane Schokoladen dazu.
Wir haben auch schon ein bisschen rumprobiert und verschiedene Kombis getestet wie zum Beispiel unser selbstgemachtes Tahini-Granola oder ein Schoko-Granola.
Wie lagere ich das Granola am besten und wie lange ist es haltbar?
Am besten füllt ihr das komplett ausgekühlte Granola in ein luftdichtes Glas oder eine Dose. Wichtig ist wirklich, dass es vollständig abgekühlt ist, damit sich kein Kondenswasser bildet und euer knuspriges Granola weich wird. In einem gut verschlossenen Behälter hält es sich etwa 3–4 Wochen. Länger haben wir es ehrlich gesagt noch nie getestet, weil es vorher immer aufgegessen war.
Worauf sollte man bei der Zubereitung achten?
Granola ist ziemlich fehlerverzeihend, aber ein paar Dinge solltet ihr trotzdem im Hinterkopf behalten:
1. Nicht zu früh und nicht zu spät aus dem Ofen holen: Das Granola wird erst richtig knusprig, wenn es abkühlt. Im Ofen fühlt es sich oft noch etwas weich an – das ist normal!
2. Auge drauf behalten: Granola kann schnell von perfekt goldbraun zu verbrannt kippen. Bleibt in der Nähe, besonders gegen Ende der Backzeit.
3. Zwischendurch wenden: Damit alles gleichmäßig bräunt und nicht am Rand verbrennt, während es in der Mitte noch blass ist, solltet ihr das Granola nach etwa der Hälfte der Backzeit einmal durchrühren.
Und was gibt’s noch zum Frühstück?
Wenn euer Granola fertig ist, könnt ihr es gemeinsam mit veganem Joghurt essen und nur noch schnell mit frischen Früchten toppen, et voilà! Und für alle, die Abwechslung bei ihrem Frühstück brauchen und es trotzdem süß mögen, haben wir noch andere Ideen: Probiert doch mal unsere Frühstücks-Muffins aus oder eine Frühstücks-Polenta mit Mandelmus.
Super leichtes, veganes Blaubeer-Granola
Zutaten
Granola
- 200 g kernige Haferflocken
- 100 g Mandelscheiben (oder Stifte)
- 100 g gehackte Mandeln
- 100 g Haselnüsse
- 150 g frische Blaubeeren
- 80 g Kokosöl
- 1/2 (ca. 100 g, gewogen mit Schale) Banane
- 2 EL Agavendicksaft
- 3 EL Apfelmuß
Serviervorschlag
- pflanzlicher Joghurt oder Quark
- pflanzliche Milch
- frische Beeren und Früchte
Zubereitung
- Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
- Die Mandeln grob hacken und das Kokosnussöl (falls nötig) in einem kleinen Topf verflüssigen.
- In einer Schüssel die Haferflocken, Mandelscheiben (oder Stifte), gehackten Mandeln und Haselnüsse vermischen.
- In einer kleinen Schüssel eine halbe Banane mit einer Gabel zerdrücken. Anschließend das flüßige Kokosnussöl, den Agavendicksaft und das Apfelmuß hinzugeben und zu einer homogenen Masse verrühren.
- Die Flüssigkeit über die Haferflocken und Nüsse geben und alles gut vermischen.
- Ein Backblech mit Backpapier belegen, das Granola darauf gleichmäßig verteilen und für 35-45 Minuten gold-braun backen, bis alles gut geröstet und nicht mehr feucht ist. Ab und zu wenden.
