Vegane, schwedische Haferkekse
Wer outet sich mit uns, manchmal nur wegen des Essens zu Ikea zu gehen? Wir haben sogar schon einen ganzen Blogbeitrag nur mit Gerichten, inspiriert durch die schwedische Möbelkette. Die meisten gehen zu Ikea und kaufen sich einen veganen Hot-Dog, aber habt ihr schon mal die super leckeren schwedischen Haferkekse probiert, die es dort auch immer gibt? Wenn ja, euer Glück: Wir zeigen euch jetzt, wie ihr die Kekse super einfach zu Hause nachbacken könnt, denn frische Haferkekse aus dem Ofen schmecken gleich drei Mal so gut! Wenn ihr die Kekse noch nicht kennt, dann habt ihr auch Glück gehabt, denn dann könnt ihr das Rezept jetzt auch schnell und einfach ausprobieren.
Was die Kekse so besonders macht, ist ihre Einfachheit. Ihr braucht keine ausgefallenen Zutaten, keine komplizierten Schritte und keine stundenlange Kühlzeit. Einfach alles zusammenrühren, kleine Kugeln formen, flach drücken und ab in den Ofen. Das Ergebnis: buttrig-knusprige Kekse mit einem leicht karamelligen Geschmack, die sich perfekt in heißen Kaffee oder Tee tunken lassen.
Wie werden die Kekse richtig knusprig?
Der Trick beim Backen liegt darin, sie wirklich dünn zu drücken. Je flacher die Kekse, desto knuspriger werden sie. Ihr könnt die Teigkugeln entweder mit der Handfläche platt drücken oder ein Nudelholz zur Hilfe nehmen – manche schwören auch auf den Boden eines Glases. Wichtig ist, dass ihr genug Abstand zwischen den Keksen lasst, denn sie laufen beim Backen noch etwas auseinander. Und noch ein Tipp: Lasst die Kekse nach dem Backen vollständig auf dem Backblech abkühlen. Sie sind direkt aus dem Ofen noch weich, werden aber beim Abkühlen schön knusprig. Wenn ihr sie zu früh vom Blech nehmt, können sie brechen.
Wie lagere ich die Kekse am besten und wie lange halten sie?
Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose etwa 1–2 Wochen – vorausgesetzt, sie überleben so lange. Bei uns sind sie meistens nach ein paar Tagen schon wieder weg. Achtet darauf, dass die Kekse komplett abgekühlt sind, bevor ihr sie in die Dose packt, sonst werden sie weich. Wenn ihr sie noch länger aufbewahren wollt, könnt ihr sie auch einfrieren. Einfach in einer Gefrierdose oder einem Gefrierbeutel verstauen,bei Bedarf etwa 10–15 Minuten bei Zimmertemperatur auftauen lassen und wenn ihr sie wieder richtig knusprig bekommen wollt, einfach nochmal 2–3 Minuten in den Ofen werfen.
Ein Stück schwedische Kultur
In Schweden heißen die Kekse Havredrömmar, was übersetzt so viel wie „Haferträume“ bedeutet. Und dieser Name ist Programm! Diese dünnen, knusprigen Kekse sind in Schweden ein absoluter Klassiker und gehören zur Fika-Kultur wie Zimtschnecken und Kaffee. Falls ihr mit Fika noch nichts anfangen könnt: Das ist die schwedische Tradition, bei der man sich bewusst Zeit für eine Kaffeepause mit etwas Süßem nimmt, am liebsten mit Freundinnen, Familie oder Kolleginnen. Klingt herrlich, oder?
Wenn ihr jetzt mehr Lust auf Kekse und backen bekomme habt, findet ihr noch mehr Rezepte für zum Beispiel Tahini-Kekse, dänische Butterkekse oder Kekse mit weißer Schokolade und Macadamia auf unserem Blog.
Vegane, schwedische Haferkekse
Zutaten
- 225 g blütenzarte Haferflocken
- 180 g Rohrzucker
- 80 g Dinkelmehl
- 8 g Backpulver
- 8 g Vanilleextrakt
- 60 g Apfelmus
- 180 g vegane Butter
Zubereitung
- Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
- Haferflocken, Rohrzucker, Dinkelmehl, Backpulver und Vanilleextrakt in einer Schüssel vermischen.
- Das Apfelmus und die vegane Butter hinzugeben und zu einem Teig kneten.
- Aus dem Teig 18 Kugeln formen und diese auf 2-3 Backblechen mit Backpapier platzieren.
- Mit der Handfläche jede Kugel zerdrücken, sodass ein flacher Keks entsteht. Umso dünner die Kekse gedrückt werden, desto knuspriger werden sie. Es kann auch ein Nudelholz zur Hilfe genommen werden.
- Bei 180°C Umluft für 12 Minuten backen und auf dem Backblech abkühlen lassen.
