Veganer Coleslaw
Ob für ein Buffet mit Freunden, BBQ, Beilage oder ein schnelles Abendessen – Salate sind der perfekte Begleiter für viele, viele Anlässe. Auf einen von ihnen wollen wir ganz sicher nicht verzichten: Coleslaw. Unser klassischer deutscher Krautsalat kommt meistens mit einer leichten Essig-Öl-Marinade daher, ist eher säuerlich und knackig. Den Coleslaw in diesem Rezept kennt man vor allem aus der US-amerikanischen Küche. Er wird mit einem cremigen Dressing aus Mayonnaise zubereitet, ist leicht süßlich und hat durch die Mayo eine ganz andere Konsistenz als „unser“ Krautsalat.
Was macht einen klassischen Coleslaw aus?
Coleslaw stammt ursprünglich aus den Niederlanden – der Name leitet sich vom niederländischen „koolsla“ ab, was so viel wie Kohlsalat bedeutet. In den USA wurde daraus dann Coleslaw, wie wir ihn heute kennen: eine Mischung aus fein gehobeltem Weißkohl, manchmal auch Rotkohl, dazu Möhren für die Farbe und ein cremiges Dressing auf Mayonnaise-Basis. Das Dressing bekommt durch Essig, Senf und eine Prise Zucker seine typische Balance aus cremig, säuerlich und leicht süß.
Veganer Coleslaw: Was ändert sich?
Eigentlich ändert sich gar nicht so viel! Der einzige Unterschied liegt in der Mayonnaise. Wir benutzen einfach eine vegane Alternative, die es mittlerweile in fast jedem Supermarkt gibt, geschmacklich steht sie der nicht-veganen Version in nichts nach. Damit das Ganze nicht zu schwer und fettig wird, mischen wir einen Teil der Mayo mit veganem Schmand und sorgen so für Frische in unserem Coleslaw.
Jetzt wird es spannend – so macht ihr vegane Mayo selbst:
Vegane Mayo selbst zu machen ist gar nicht so schwer und oft schmeckt sie sogar noch besser als die Gekaufte! Ihr braucht dafür nur eine Handvoll Zutaten, die ihr wahrscheinlich sowieso zu Hause habt. Die Basis bildet ungesüßte Sojamilch, „ungesüßt" ist hier wirklich wichtig, sonst wird eure Mayo süß und schmeckt seltsam. Dazu kommt neutrales Öl wie Sonnenblumenöl oder Rapsöl, etwas Senf, Zitronensaft und eine Prise Salz. Das Ganze kommt in einen hohen Behälter und wird mit einem Pürierstab aufgemixt. Der Trick dabei: Ihr müsst auf höchster Stufe mixen und der Pürierstab muss ganz unten angesetzt werden und dann gaaaanz langsam nach oben gezogen werden, während ihr mixt. Nach etwa einer Minute habt ihr eine cremige, stichfeste Mayo. Falls ihr das nochmal nachlesen wollt, gibt es auf unserem Blog auch schon ein Rezept für vegane Mayo.
Mit diesen 3 Tipps gelingt euch der perfekte Coleslaw garantiert:
- Versucht das Gemüse möglichst klein zu hobeln, dann vermischt es sich noch besser mit dem Dressing.
- Lasst den Salat ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen, dann wird das Gemüse weicher und das Dressing zieht ein.
- Schmeckt den Salat vor dem Servieren nochmal ab und würzt ihn gegebenenfalls nochmal nach.
Alles fertig? Dazu esst ihr Coleslaw am besten:
Coleslaw passt zu allem, was vom Grill kommt. Wir essen ihn am liebsten zu unseren veganen BBQ-Ribs, den Sojasteaks oder unseren „Chicken“- Wings aus Blumenkohl. Der Salat ist aber auch ein super Topping für einen Grilled Cheese Burger oder auch mal gut zum einfach so genießen!
Veganer Coleslaw
Zutaten
- 2 Möhren
- 300 g Weißkraut
- 300 g Rotkraut
- 1/2 Zwiebel
FÜR DAS DRESSING
- 300 g Mayo
- 1 EL Apfelessig
- 1.5 EL Senf
- 1 EL Reissirup (oder Agavendicksaft)
- 1 EL Zitronensaft
- 0.25 TL Zitronenabrieb
- 0.5 TL Knoblauchpulver
- 1 TL Salz
- 1 TL Pfeffer
- 1 TL Selleriesalz
Zubereitung
- Möhren und Zwiebel schälen und eventuell trockene Blätter oder einen Strunkansatz vom Weiß-und Rotkraut entfernen. Das Gemüse in dünne Streifen oder in einem Zerkleinerer (oder von Hand) klein hacken. Das geschnittene Gemüse in eine große Schüssel geben.
- In einer kleinen Schüssel vegane Mayonnaise, Apfelessig, Senf, Reissirup, Zitronensaft und -abrieb, Knoblauchpulver, Salz, Pfeffer und Selleriesalz vermengen. Anschließend abschmecken.
- Das Dressing zum Salat geben und gründlich vermengen.
- Der Coleslaw sollte am besten mind. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen. Vor dem Servieren erneut mit Salz und Pfeffer abschmecken.
